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Sind sind hier: Startseite - Aktuelles - Artikel 31.3.2014

Mindestlohn-Altersgrenze verstößt gegen AGG!

Uetersen, 31.3.2014

Portrait: Norbert Vahl

Der AfA-Kreisvorstand Pinneberg stellt mit Sorge fest, dass die Mindestlohndebatte noch nicht beendet ist.

Der flächendeckende Mindestlohn von 8,50 Euro soll nicht wie im Wahlkampf von der SPD versprochen 1:1 durchgesetzt/umgesetzt werden.

Wir die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) Kreisverband Pinneberg, sind sehr besorgt über das geplante Aufweichen des Mindestlohns von 8,50 Euro. Es darf keinerlei Ausnahmeregelungen geben.

Das Festmachen eines Mindestlohns an das Alter eines Arbeitnehmers (m/w), stellt aus unserer Sicht einen Verstoß gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) dar.

Das würde bedeuten, dass nach Inkraftsetzung des Mindestlohngesetzes mit einer Differenzierung nach Alter, eine Prozesswelle droht. Auch Ausnahmen bei Zeitungszustellern, Saison- und Ferien-Jobbern darf es nicht geben. Nur ein Mindestlohn, ohne Abstriche, schließt die Gerechtigkeitslücke.

Hierbei muss 8,50 Euro nur der Anfang in die richtige Richtung sein.

Norbert Vahl
AfA-Kreisvorsitzender Pinneberg