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Sind sind hier: Startseite - Aktuelles - Artikel 29.5.2015

Offener Brief zum Fracking

Schenefeld, Itzehoe, 29.5.2015

Portrait: Jens Fechner

Verehrter Ministerpräsident,
lieber Genosse Torsten Albig,

wir - die Arbeitsgemeinschaft für ArbeitnehmerInnen (AfA) des Kreises Pinneberg - haben uns sowohl auf Bundesebene mit unserem Wirtschaftsminister und Genossen Sigmar Gabriel als auch auf Landesebene mit Umweltminister Robert Harbeck sehr intensiv über das Thema „Fracking“ ausgetauscht.

Portrait: Kay-Uwe Dohrn

Das von uns angestrebte uneingeschränkte Verbot dieser anachronistischen, leidigen und in hohem Maße toxischen Rohstoff-Förderungstechnik konnten wir jedoch trotz stichhaltiger Argumente bisher nicht erreichen.

Wie wir am gestrigen Tage von einem Sprecher des Deutschlandfunks erfahren haben, äußerte sich die grüne Umweltministerin des Landes Hessen, Frau Priska Hinz, positiv zu einem generellen Verbot eines „Frackens“ nach Gasvorkommen.

Dies ist für uns umso überraschender, da die Partnerin in der Regierungskoalition des Landes Hessen die CDU ist. Diese hat sich nun offensichtlich über alle Konventionen und Weisungen ihrer eigenen Bundesregierung hinweggesetzt und den Verbotsvorstoß der Ministerin Hinz uneingeschränkt befürwortet!

Vor diesem Hintergrund möchten wir anmerken:

Wenn sogar eine CDU-Landesregierung den Mut aufbringt, sich gegen eine Parteivorgabe ihrer eigenen Bundesregierung zu stellen und auf Landesebene ein Fracking-Verbot ins Auge fasst, dann sollte ein verbindliches Verbot dieser Technologie in unserem von Rot-Grün- geführten Schleswig-Holstein erst recht möglich sein.

Wir freuen uns auf Deine Stellungnahme und sehen natürlich gern Deiner Bestätigung entgegen, dass auch die Kieler Landesregierung schon sehr bald ein generelles Fracking-Verbot in den Landtag einbringen wird.

Wir verbleiben mit freundschaftlichen und sozialistischen Grüßen

Jens Fechner, Kay-Uwe Dohrn
AfA-Kreisvorstand Pinneberg